Veränderungen durch die Entwicklungen rund um Corona COVID-19 und anderen Varianten!

 

Stand 16.06.2022

Auch jetzt in Corona-Zeiten lassen wir Sie/Euch nicht allein! Unser komplettes Angebot steht Ihnen/Euch weiter zur Verfügung:

Beratungen finden persönlich, telefonisch und online statt.

  1. Beratungstermine werden vorher telefonisch vereinbart.
  2. Alle offenen Beratungsrunden werden bis auf weiteres online durchgeführt. Hierfür ist eine vorherige
    Anmeldung per E-Mail notwendig.

Freie Plätze in folgenden Gruppen:

 

Frauen* und Männer* ab 26 Jahren (Esssucht/Binge Eating, Bulimie, Magersucht)

  • Donnerstag 10:30 Uhr - 12:00 Uhr (dauerhaft online)
  • Monatspreis 48 € (ermäßigt 36 € für Student*innen, Auszubildende*r, Arbeitslose*r)
  • Teilnahme erst nach Vorgespräch

Frauen* zwischen 18 und 25 Jahren

  • Dienstag 18:00 - 19:30

Frauen* ab 26 Jahren

  • Dienstag 19:45 - 21:15

Melden Sie sich telefonisch unter 030-854 49 94 oder per E-Mail: info@dick-und-duenn-berlin.de

 

Angebote Eltern/Angehörigengruppe

Angeleitete Angehörigengruppe 22.06. und 24.08. um 18:00 Uhr: die Gruppe findet online statt. Dazu bitte anmelden per E-Mail bis zum Dienstag 16.00 Uhr vor diesem Termin.

Den Teilnahmebetrag von 15,-€/Einzelperson + Sitzung, 25,- €/ Paar + Sitzung überweisen Sie bitte vor der Teilnahme.
Die Kontodaten erhalten Sie per E-Mail.

Für alle anderen Gruppen gibt es weiterhin Wartelisten!

 

Tanz-Therapiegruppe in Corona-Zeiten online / "Der bewohnte Körper"

Infos siehe....

 

Präventions-Workshops

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt per E-Mail auf.

 

Schüler*innen-Info-Termin

Du hast das Thema Essstörungen für Deinen MSA gewählt und hast Fragen dazu? Dann sende uns Deine Fragen bitte per E-Mail.

Interview ARTE Journal

mit Carmen Schmidt (Dick & Dünn e.V. Berlin)
Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen 

Interview RBB Praxis

Symptome, Ursachen und Folgen - Magersucht - Wie erkenne ich sie?

Magersucht - Wie erkenne ich sie?

Gewichtsdiskriminierung geht uns alle an

Wir unterstützen die Aktion der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, die hier darauf aufmerksam macht, wie Menschen mit hohem Gewicht derzeit noch in der Bevölkerung gesehen werden. Wir sagen "noch", denn wenn wir verstanden haben, dass hohes Gewicht nicht als Schuldfrage zu diskutieren, sondern als ein Umstand, der multi-faktorielle Ursachen haben kann, dann können wir aufhören schwere Menschen zu meiden oder abzulehnen.

Gründe für hohe Gewicht können sein: Binge-Eating, Depressionen, Gewalterfahrungen und sexueller Missbrauch, Nebenwirkungen von Medikamenten (Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antidepressiva, Kortison, Migränemedikamente, Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente, Antikonvulsiva, Antihistamine, Schilddrüsenmedikamente etc.)

Zudem sind diverse Gene und Umweltfaktoren mitverantwortlich, welches noch nicht hinreichend erforscht ist.

Es gibt soviele Gründe, weshalb jemand zu seinem hohen Gewicht gekommen ist, weitaus mehr als lediglich fehlendes Wissen über gesunde Ernährung und Bewegungsmangel, so dass wir aufhören sollten, per se alle Schwergewichtigen als Coachpotatoes vorzuverurteilen.

Zum Anti Diät Tag 2022 #fettfeindlichkeitstoppen!

Wir nutzen den heutigen internationalen Anti-Diät-Tag, um Fettfeindlichkeit, krankmachende Diätkultur, Schönheits- und Körperideale einmal mehr als das zu benennen, was sie sind: Verbrechen an der körperlichen und psychischen Unversehrtheit.

Die Selbstverständlichkeit, mit der uns Gesellschaftsstrukturen anhand des Erscheinungsbildes und der Leistungsfähigkeit unseres Körpers unseren Weg durch die Welt und das Leben vorzeichnen, ist nicht akzeptabel. Dass Menschen einander begegnen und sich als Reaktion auf das, was sie sehen, ein Urteil darüber erlauben, welcher Platz und wieviel Raum dem Gegenüber zusteht und welchen Stellenwert  seine*ihre Gedanken und Gefühle  haben, ist gewaltvoll.

Es ist Fakt, dass schlanke Menschen gegenüber Personen mit Hochgewicht in allen Bereichen und Strukturen Vorteile erfahren. Und das – wie es so oft bei Privilegien der Fall ist – meistens ohne sich des dünnen Privilegs bewusst zu sein. Das Leid, dass diese Bevorzugung und Idealisierung eines eng definierten Normkörpers bei denjenigen auslöst,  die niemals in einem solchen leben werden, bleibt oft unsichtbar. Nicht, weil es schwer zu entdecken wäre -  denn die Leben dicker Menschen sind von Erniedrigung, Bevormundung, Benachteiligung, emotionaler und nicht selten auch physischer Gewalt geprägt. Das Leid bleibt unsichtbar, weil unsere Gesellschaft so sehr von der Diskriminierung hochgewichtiger und anderweitig marginalisierter Menschen durchzogen ist, sich teilweise darüber definiert und stabilisiert, dass sie zum unhinterfragten Teil unserer Realität geworden ist. Es gilt als „normal“, fettfeindlich zu denken und zu handeln. Es gilt als „gerechtfertigt“, einer dicken Person ungefragt Diättipps zu geben, ihr Essverhalten zu kommentieren und ihren Körper abzuwerten, ursprünglich neutrale Adjektive wie „fett“ als Beleidigung zu nutzen, in Filmen über den dicken Nebencharakter zu lachen.

Ebenso unhinterfragt führen wir, wenn wir Schlankheit glorifizieren und unseren Körper an den Kriterien des immergleichen, und sich in seinen Details doch ständig verändernden Schönheitsideals messen, einen Kampf gegen Windmühlen. Wenn wir  nach den Regeln der Diät- und Fitnesskultur leben, machen wir unseren Körper zu einem lebenslang unfertigen Projekt. Eine  derartige Lebenweise, die zu ihrer Aufrechterhaltung nicht selten die völlige Ignoranz unserer körperlichen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse voraussetzt, ist mit der Entwicklung bzw. Aufrechterhaltung eines gesunden und stabilen Selbstwerts und mit einem achtsamen und liebevollen Umgang mit unserem Körper nicht vereinbar.

Wenn wir uns an unsere Jugend erinnern, dann wissen wir, dass in dieser Zeit die Sehnsucht nach einem Platz in dieser Welt, nach Zugehörigkeit, Anerkennung und die Suche nach der eigenen Identität unheimlich wichtig sind. Wie naheliegend kann es da scheinen, sich dem Schlankheitsideal und seinen unzähligen Versprechen hinzugeben – gerade dann, wenn bereits Diskriminierungserfahrungen vorhanden sind und der*die Jugendliche in seinem Umfeld keine adäquate Unterstützung erfährt. Und wie unverantwortlich ist es daher, dass wir junge Menschen, die inmitten dieser Strukturen heranwachsen, noch immer nicht  ausreichend politisch geschützt und aufgefangen wissen.

Kinder und Jugendliche haben das Recht darauf, sich in und mit ihrem Körper sicher zu fühlen und eine positive Beziehung zu ihm aufzubauen, statt ihn von klein auf als optimierungsbedüftiges und dazu häufig fremdbestimmtes Feindbild kennenzulernen.

Wir positionieren uns klar gegen jegliche Vorstellungen und Vorgaben, die die Körperlichkeit und/ oder Identität eines Menschen auf irgendeine Weise zu begrenzen, degradieren oder kategorisieren versuchen. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die ihre Menschenwürde täglich verletzt wissen.

Und wir danken denjenigen, die sich dem sisyphosartigen Kampf gegen den eigenen Körper entziehen, Körpervielfalt sichtbar machen und zelebrieren, sich  krankmachenden Strukturen mutig entgegenstellen, aktiv und laut sind.

Fest steht zugleich jedoch auch: Das bisher nicht ausreichende Handeln der zuständigen politischen Instanzen muss ein Ende haben.

Hier ist der Link zum Instagram-Post:

#fettfeindlichkeitstoppen!

Beratungen zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Therapieplatz

Da die Wartezeiten auf einen Therapieplatz derzeit sehr lang sind (was sich auch zukünftig anscheinend nicht bessern wird, siehe unten), bieten wir die Möglichkeit an, bei uns mit Einzelgesprächen (bis max. 5) die Wartezeit zu überbrücken. Diese Einzelgespräche stellen keine Therapie dar, sind auch kein Ersatz für eine solche; sie sind dazu gedacht, Sie im Alltag zu stabilisieren und Ihnen Handreichungen mitzugeben, mit denen Sie im Alltag schon mal arbeiten können.

Eine weitere Möglichkeit ist die zertifizierte Online-Psychotherapie, die von den Krankenkassen anerkannt ist:

https://minddoc.com/de/de/

 

Suchgebot von Anne Reisig, Corinna Rohr, Lukas Randig, aidable GbR

Mit unserem Projekt aidable bieten wir ein Hilfsmittel an, dass es den Angehörigen von Menschen mit Essstörungen ermöglichen soll, das bestmögliche Umfeld für die Genesung der Betroffenen zu erschaffen. Des Weiteren werden Themen wie Selbstfürsorge & Achtsamkeit beleuchtet.

Aktuell suchen wir nach Eltern, die bereit wären, an der kostenlosen Pilotphase unseres Online-Kurses teilzunehmen. Wir erhoffen uns hierdurch Feedback von den Teilnehmer:innen, damit wir unseren Online-Kurs noch besser an deren Bedürfnisse anpassen können.

Des Weiteren finden Sie hier ein paar Links zu unserer Website, auf der Sie sich gerne ein Bild über unseren Online-Kurs, die Artikel auf unserem Blog und über uns machen können.

 

Bitte bachten Sie unsere Informationen zu Corona!

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