Veränderungen durch die Entwicklungen rund um Corona COVID-19!

Stand 23.6.2020

Auch jetzt in Corona-Zeiten lassen wir Sie nicht allein! Wir bieten folgendes für Sie an:

1. Einzelberatungen ausschließlich per Telefon.

Es beraten Sie langjährig erfahrenen Sozialarbeiterinnen, Suchttherapeutinnen oder Psychologinnen. Wir hören Ihnen zu, finden mit Ihnen heraus, welche Fragen zur Zeit im Vordergrund stehen und erarbeiten mit Ihnen Lösungsideen. Telefonische Beratungen sind zwar kein Ersatz für eine Psychotherapie, werden aber von den Betroffenen und Angehörigen, die bereits telefonische Beratungen genutzt haben, als sehr hilfreich und unterstützend empfunden.

Wir wissen, dass es manchen u.U. etwas schwerer fällt, zum Telefon zu greifen; manche fragen sich evtl. ob ihr Problem ernst genug ist oder haben die Befürchtung, dass wir nur für Extremfälle da seien. Wir nehmen alle Betroffenen ernst, die das Gefühl haben, dass das Denken nur noch um Essen oder Nichtessen kreist, unabhängig vom Gewicht.  Essstörungen sind nicht vom Gewicht abhängig. Nur Mut!

Dazu bitten wir Sie zwecks Terrminvereinbarung unter 030-8544994 anzurufen. Telefonische Einzelberatungen sind kostenpflichtig: Erwerbstätige: 30,-, StudentInnen, Arbeitslose: 20,-, SchülerInnen: 10,-, Eltern/Angehörige: 35,-/erm. 25,- € für jeweils 60 Minuten

Kostenlose Kurzberatungen für SchülerInnnen bis 18 Jahren (ca. 15 Minuten) per Telefon. Bitte anrufen und Termin machen!

 

2. Offene Beratungsrunde für betroffene Frauen ab 18 Jahren (kostenlos)

Ab Mittwoch, den 20.5. bieten wir jeden Mittwoch um 18.00 Uhr eine offene Beratungsrunde über Video-Konferenz an. Wenn Sie selbst von Essstörungen betroffen sind, oder es bei sich vermuten und an der Video-Konferenz teilnehmen wollen, brauchen wir Ihre E-Mail-Anmeldung bis spätestens zum Dienstag davor um 16.00 Uhr. Sie bekommen dann von uns den Link und ein Passwort zugeschickt. Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, kann es sein, dass Sie evtl. nicht bei dieser Runde dabei sind. Das merken Sie daran, dass wir Ihnen keinen Link zugeschickt haben. Dann bitte zur Folgewoche erneut per E-Mail anmelden.

Anmeldung ausschließlich per E-Mail bis zum Dienstag davor bis 16.00 Uhr.

3. Offene Beratungsrunde für betroffene Männer (kostenlos)

Ab Mittwoch, den 01.07.2020 findet die Beratung von betroffenen Männern jeden 1. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr per Video-Konferenz statt. Wenn Sie selbst von Essstörungen betroffen sind, oder es bei sich vermuten und an der Video-Konferenz teilnehmen wollen, brauchen wir Ihre E-Mail-Anmeldung bis spätestens zum Montag davor. Sie bekommen dann von uns den Link und ein Passwort zugeschickt.

4. Info-Runde für Eltern und Angehörige (kostenlos)

Ab Mittwoch, den 01.07.2020 findet die Info-Runde für Eltern und Angehörige jeden 1. Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr per Video-Konferenz statt.  Bitte melden Sie sich ausschließlich per E-Mail bis spätestens zum Montag davor an. Sie bekommen dann von uns den Link und ein Passwort zugeschickt.

5. Gruppen:

Für Betroffene:

Unsere bestehenden Gruppen laufen derzeit alle per Video-Konferenzschaltung. Neue TeilnehmerInnen können wir in diese Gruppen bis auf Weiteres nicht aufnehmen. Allerdings startet voraussichtlich ab Dienstag, den 2.6.20 17 - 18.30 Uhr eine neue Online-Gruppe (siehe...)

 

Tanz-Therapiegruppe Tanz in Corona-Zeiten online / "Der bewohnte Körper" im Wohnzimmer

Infos siehe....

 

Für Eltern und Angehörige:

Online-Gruppe für Eltern und Angehörige jeden 2. Mittwoch im Monat 20-21.30 Uhr

Teilnahmevoraussetzung: Einzelberatung (telefonisch) oder Teilnahme an der offenen Info-Runde per Video-Konferenz für Eltern und Angehörige (Siehe Punkt 4.)

Teilnahme nach Anmeldung per E-Mail bis spätestens 2 Tage vor dem entsprechenden Termin. Sie erhalten dann von uns den entsprechenden Link.

Den Teilnahmebetrag von 15,-€/Einzelperson + Sitzung, 25,- €/ Paar + Sitzung überweisen Sie bitte vor der Teilnahme. Die Kontodaten erhalten Sie gleichzeitig mit dem Link per Mail.

 

Was derzeit leider entfallen muss:

- Alle persönlichen Einzelberatungen und moderierten Gruppen,

- Jugendsprechstunde, dienstags, 16-17 Uhr; dafür nutzt bitte die telefonischen, kostenlosen Kurzberatungen

- Offene Inforunde für Frauen jeden 1. Dienstag im Monat, 10-11 Uhr

- SchülerInnen-Info donnerstags, 16 Uhr,

- Unterrichtseinheiten / Workshops / Fortbildungen

 

 

Aktuelle Änderung 23.06.2020: Wir haben beschlossen, obige Regelungen zunächst bis zum 05.08.2020 so durchzuführen und werden bis dahin besprechen, inwiefern wir Lockerungen ab diesem Zeitpunkt durchführen werden oder nicht.

 

 

 

 

Freie WG-Plätze bei Bitter & Süß

 

In unserem Kooperationsprojekt Bitter & Süß, einer WG für Jugendliche mit Essstörungen, sind aktuell zwei Plätze frei.

InteressentInnen melden sich direkt bei:

E-Mail: bitterundsuess@nhw-ev.de
Tel.: 030 8314239 oder 030 46991111

 

 

 

Beratungen zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Therapieplatz

 

Da die Wartezeiten auf einen Therapieplatz derzeit sehr lang sind (was sich auch zukünftig anscheinend nicht bessern wird, siehe unten), bieten wir die Möglichkeit an, bei uns mit Einzelgesprächen (bis max. 5) die Wartezeit zu überbrücken. Diese Einzelgespräche stellen keine Therapie dar, sind auch kein Ersatz für eine solche; sie sind dazu gedacht, Sie im Alltag zu stabilisieren und Ihnen Handreichungen mitzugeben, mit denen Sie im Alltag schon mal arbeiten können. 

Die Bundespsychotherapeutenkammer meldet  im Newsletter 2/2019:

"Kassen blockieren bessere psychotherapeutische Versorgung - Weiter unzumutbare Wartezeiten trotz Reform der Bedarfsplanung"

In dem Artikel heisst es:" Nach den Berechnungen des G-BA soll es bundesweit 776 zusätzliche Psychotherapeutensitze geben. Die Gutachter hatten 2.400 zusätzliche Sitze empfohlen. "

Für Brandenburg wird es 75 neue Sitze geben, für Berlin 0!

 

 

Gewichtsdiskriminierung geht uns alle an

 

Wir unterstützen die Aktion der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, die hier darauf aufmerksam macht, wie Menschen mit hohem Gewicht derzeit noch in der Bevölkerung gesehen werden. Wir sagen "noch", denn wenn wir verstanden haben, dass hohes Gewicht nicht als Schuldfrage zu diskutieren, sondern als ein Umstand, der multi-faktorielle Ursachen haben kann, dann können wir aufhören schwere Menschen zu meiden oder abzulehnen.

Gründe für hohe Gewicht können sein: Binge-Eating, Depressionen, Gewalterfahrungen und sexueller Missbrauch, Nebenwirkungen von Medikamenten (Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antidepressiva, Kortison, Migränemedikamente, Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente, Antikonvulsiva, Antihistamine, Schilddrüsenmedikamente etc.)

Zudem sind diverse Gene und Umweltfaktoren mitverantwortlich, welches noch nicht hinreichend erforscht ist.

Es gibt soviele Gründe, weshalb jemand zu seinem hohen Gewicht gekommen ist, weitaus mehr als lediglich fehlendes Wissen über gesunde Ernährung und Bewegungsmangel, so dass wir aufhören sollten, per se alle Schwergewichtigen als Coachpotatoes vorzuverurteilen.

 

 

 

 

 

 

 

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