Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind sogenannte psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter. Es handelt sich hierbei um ernst zu nehmende Erkrankungen, die unbedingt medizinisch, psychotherapeutisch und ernährungstherapeutisch behandelt werden müssen, da sonst starke gesundheitliche, soziale und seelische Beeinträchtigungen die Folge sein können.

Was sind Essstörungen nicht?

Essstörungen sind kein Mangel an Ernährungswissen. Essstörungen sind nicht nur ein Jugendphänomen, sondern ziehen sich durch alle Altersklassen. Sie sind auch keine „weibliche“ Erkrankung, Jungen und Männer sind ebenfalls betroffen. Essstörungen sind keine „pubertäre Phase“, die von alleine wieder verschwindet oder die lediglich mit ernährungstechnischen Maßnahmen zu heilen wäre.

Welche Essstörungen gibt es?

Zu den Essstörungen gehören Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimie und Binge Eating (Esssucht). Manchmal können diese Essstörungen nahtlos ineinander übergehen.