Checkliste Essgestört?

Eine Früherkennung von Magesucht, Bulimie oder Binge-Eating ist nicht nur wegen der körperlichen und seelischen Langzeitschäden besonders wichtig, sie erhöht zudem die Heilungschancen. Je schneller eine Essstörung erkannt und entsprechende Behandlung eingeleitet wurde, umso früher kommen die Betroffenen aus dem Teufelskreis wieder heraus.

Ess-Störungen?

Testen Sie, ob Sie unter einer Ess-Störung leiden oder gefährdet sind, eine zu entwickeln.

1. Können Sie Essen genießen?

2. Essen Sie in der Regel das, worauf Sie Appetit haben?

3. Essen Sie sich meist satt?

4. Sind Sie zufrieden mit Ihrem Gewicht?

5. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Gewicht?

6. Sind Bauch/Beine/Po/Oberschenkel Ihre Problemzonen?

7. Kreisen Ihre Gedanken ständig um Essen oder Nicht-Essen?

8. Zählen Sie Kalorien?

9. Haben Sie in den letzten Jahren Diäten gemacht?

10. Haben Sie in den letzten Jahren überwiegend kontrolliert gegessen?

11. Hatten Sie in Ihrer Pubertät Phasen gestörten Essverhaltens?

12. Haben Sie mehrmals wöchentlich einen Kontrollverlust beim Essen?

13. Nehmen Sie regelmäßig Abführmittel?

14. Treiben Sie täglich länger als eine Stunde Sport?

Wenn Sie die Fragen 1-4 mit Ja beantworten, ist das ein positives Zeichen. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie unter einer Ess-Störung leiden.

Wenn Sie mehr als vier Ja-Antworten bei den Fragen 5-14 ankreuzen, sind sie zumindest gefährdet und haben keinen entspannten Umgang mit dem Essen. Eine Beratung wäre sinnvoll.

Wenn Sie mehr als sechs Fragen von 5-14 mit Ja beantworten, sollten Sie sich unbedingt Hilfe holen.