Veränderungen durch die Entwicklungen rund um Corona COVID-19!

Stand 28.04.2022

Auch jetzt in Corona-Zeiten lassen wir Sie/Euch nicht allein! Wir bieten folgendes für Sie/Euch an:

Beratungen finden persönlich, telefonisch und online statt.

Einzelberatungen

Dazu bitten wir Sie zwecks Terrminvereinbarung unter 030-8544994 anzurufen. Einzelberatungen sind in der Regel kostenpflichtig:

Erwerbstätige: 30,-, Student*innen, Arbeitslose: 20,-, Schüler*innen: 10,-, Eltern/Angehörige: 35,-/erm. 25,- € für jeweils 60 Minuten.

Kostenlose Telefon Kurzberatungen für Schüler*innen bis 18 Jahren (ca. 15 Minuten). Bitte anrufen und Termin machen!

Jugendsprechstunde (kostenlos und auf Wunsch anonym)

Dienstags bieten wir kostenlose Einzelberatungen (ca. 30 Minuten, persönlich, telefonisch). Melde Dich unter

info@dick-und-duenn-berlin.de oder telefonisch 030-854 49 94 an.

Offene Beratungsrunde für betroffene Frauen ab 18 Jahren (kostenlos online und auf Wunsch anonym)

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat findet um 18:00 Uhr die Offene Beratungsrunde online statt.

Anmeldung bis spätestens zum Dienstag davor um 16.00 Uhr per E-Mail. Den Link erhalten Sie zeitnah.

Offene Beratungsrunde für betroffene Männer (kostenlos, online und auf Wunsch anonym)

Jeden 1. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr. Wir brauchen Ihre E-Mail-Anmeldung bis spätestens zum
Dienstag 16.00 Uhr davor. Sie bekommen dann von uns den Link zugeschickt.

Offene Beratungsrunde für Eltern und Angehörige (kostenlos, online und auf Wunsch anonym)

Jeden 1. Mittwoch im Monat, 16:30 - 17:30 Uhr; Mi., 06.04.22, Mi., 04.05.22, und Mi., 01.06.22. Dazu bitte anmelden

per E-Mail bis zum Dienstag 16.00 Uhr vor diesen Terminen. Sie bekommen dann von uns den Link zugeschickt.

Gruppen:

Für Betroffene:

- FREIE PLÄTZE in folgender angeleiteter ONLINEGRUPPE:

Frauen* und Männer* ab 26 Jahren (Esssucht/Binge Eating, Bulimie, Magersucht)

  • Donnerstag 10:30 Uhr - 12:00 Uhr (dauerhaft online)
  • Monatspreis 48 € (ermäßigt 36 € für Student*innen, Auszubildende*r, Arbeitslose*r)
  • Teilnahme erst nach Vorgespräch

Frauen* zwischen 18 und 25 Jahren (angeleiteter Onlinekurs, 10 Termine)

  • Mindest BMI von 16
  • Freitag 10:30 Uhr - 12:00 Uhr
  • Start: 13.05.2022 bis 15.07.2022
  • Kursgebühr 100,00 €

Frauen* zwischen 18 und 25 Jahren (in Präsenz - Gruppengründung fortlaufend)

  • Dienstag 18:00 - 19:30
  • Start: 10.05.2022

Frauen* ab 26 Jahren (in Präsenz - Gruppengründung fortlaufend)

  • Dienstag 19:45 - 21:15
  • Start: 10.05.2022

 

Melden Sie sich telefonisch unter 030-854 49 94 oder per E-Mail: info@dick-und-duenn-berlin.de

 

Tanz-Therapiegruppe in Corona-Zeiten online / "Der bewohnte Körper"

Infos siehe....

Angebote Eltern/Angehörigengruppe

Angeleitete Angehörigengruppe Mi., 23.03.22, 20-21.30 Uhr: die Gruppe findet online statt. Dazu bitte anmelden

per E-Mail bis zum Dienstag 16.00 Uhr vor diesem Termin.

Den Teilnahmebetrag von 15,-€/Einzelperson + Sitzung, 25,- €/ Paar + Sitzung überweisen Sie bitte vor der Teilnahme.
Die Kontodaten erhalten Sie per Mail.

Präventions-Workshops

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. In der Regel führen wir die Workshops online durch.

Schüler*innen-Info-Termin

Du hast das Thema Essstörungen für Deinen MSA gewählt und hast Fragen dazu? Dann melde Dich bei uns mit Deinen

Fragen per Mail oder telefonisch.

Studienteilnahmeaufruf der UNI Osnabrück zur Körperbildforschung:

https://limeserver-kn.psycho.uni-osnabrueck.de/index.php?r=survey%2Findex&sid=855953&lang=de-informal

Interview RBB Praxis

Symptome, Ursachen und Folgen - Magersucht - Wie erkenne ich sie?

Magersucht - Wie erkenne ich sie?

Gewichtsdiskriminierung geht uns alle an

Wir unterstützen die Aktion der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, die hier darauf aufmerksam macht, wie Menschen mit hohem Gewicht derzeit noch in der Bevölkerung gesehen werden. Wir sagen "noch", denn wenn wir verstanden haben, dass hohes Gewicht nicht als Schuldfrage zu diskutieren, sondern als ein Umstand, der multi-faktorielle Ursachen haben kann, dann können wir aufhören schwere Menschen zu meiden oder abzulehnen.

Gründe für hohe Gewicht können sein: Binge-Eating, Depressionen, Gewalterfahrungen und sexueller Missbrauch, Nebenwirkungen von Medikamenten (Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antidepressiva, Kortison, Migränemedikamente, Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente, Antikonvulsiva, Antihistamine, Schilddrüsenmedikamente etc.)

Zudem sind diverse Gene und Umweltfaktoren mitverantwortlich, welches noch nicht hinreichend erforscht ist.

Es gibt soviele Gründe, weshalb jemand zu seinem hohen Gewicht gekommen ist, weitaus mehr als lediglich fehlendes Wissen über gesunde Ernährung und Bewegungsmangel, so dass wir aufhören sollten, per se alle Schwergewichtigen als Coachpotatoes vorzuverurteilen.

Zum Anti Diät Tag 2022 #fettfeindlichkeitstoppen!

Wir nutzen den heutigen internationalen Anti-Diät-Tag, um Fettfeindlichkeit, krankmachende Diätkultur, Schönheits- und Körperideale einmal mehr als das zu benennen, was sie sind: Verbrechen an der körperlichen und psychischen Unversehrtheit.

Die Selbstverständlichkeit, mit der uns Gesellschaftsstrukturen anhand des Erscheinungsbildes und der Leistungsfähigkeit unseres Körpers unseren Weg durch die Welt und das Leben vorzeichnen, ist nicht akzeptabel. Dass Menschen einander begegnen und sich als Reaktion auf das, was sie sehen, ein Urteil darüber erlauben, welcher Platz und wieviel Raum dem Gegenüber zusteht und welchen Stellenwert  seine*ihre Gedanken und Gefühle  haben, ist gewaltvoll.

Es ist Fakt, dass schlanke Menschen gegenüber Personen mit Hochgewicht in allen Bereichen und Strukturen Vorteile erfahren. Und das – wie es so oft bei Privilegien der Fall ist – meistens ohne sich des dünnen Privilegs bewusst zu sein. Das Leid, dass diese Bevorzugung und Idealisierung eines eng definierten Normkörpers bei denjenigen auslöst,  die niemals in einem solchen leben werden, bleibt oft unsichtbar. Nicht, weil es schwer zu entdecken wäre -  denn die Leben dicker Menschen sind von Erniedrigung, Bevormundung, Benachteiligung, emotionaler und nicht selten auch physischer Gewalt geprägt. Das Leid bleibt unsichtbar, weil unsere Gesellschaft so sehr von der Diskriminierung hochgewichtiger und anderweitig marginalisierter Menschen durchzogen ist, sich teilweise darüber definiert und stabilisiert, dass sie zum unhinterfragten Teil unserer Realität geworden ist. Es gilt als „normal“, fettfeindlich zu denken und zu handeln. Es gilt als „gerechtfertigt“, einer dicken Person ungefragt Diättipps zu geben, ihr Essverhalten zu kommentieren und ihren Körper abzuwerten, ursprünglich neutrale Adjektive wie „fett“ als Beleidigung zu nutzen, in Filmen über den dicken Nebencharakter zu lachen.

Ebenso unhinterfragt führen wir, wenn wir Schlankheit glorifizieren und unseren Körper an den Kriterien des immergleichen, und sich in seinen Details doch ständig verändernden Schönheitsideals messen, einen Kampf gegen Windmühlen. Wenn wir  nach den Regeln der Diät- und Fitnesskultur leben, machen wir unseren Körper zu einem lebenslang unfertigen Projekt. Eine  derartige Lebenweise, die zu ihrer Aufrechterhaltung nicht selten die völlige Ignoranz unserer körperlichen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse voraussetzt, ist mit der Entwicklung bzw. Aufrechterhaltung eines gesunden und stabilen Selbstwerts und mit einem achtsamen und liebevollen Umgang mit unserem Körper nicht vereinbar.

Wenn wir uns an unsere Jugend erinnern, dann wissen wir, dass in dieser Zeit die Sehnsucht nach einem Platz in dieser Welt, nach Zugehörigkeit, Anerkennung und die Suche nach der eigenen Identität unheimlich wichtig sind. Wie naheliegend kann es da scheinen, sich dem Schlankheitsideal und seinen unzähligen Versprechen hinzugeben – gerade dann, wenn bereits Diskriminierungserfahrungen vorhanden sind und der*die Jugendliche in seinem Umfeld keine adäquate Unterstützung erfährt. Und wie unverantwortlich ist es daher, dass wir junge Menschen, die inmitten dieser Strukturen heranwachsen, noch immer nicht  ausreichend politisch geschützt und aufgefangen wissen.

Kinder und Jugendliche haben das Recht darauf, sich in und mit ihrem Körper sicher zu fühlen und eine positive Beziehung zu ihm aufzubauen, statt ihn von klein auf als optimierungsbedüftiges und dazu häufig fremdbestimmtes Feindbild kennenzulernen.

Wir positionieren uns klar gegen jegliche Vorstellungen und Vorgaben, die die Körperlichkeit und/ oder Identität eines Menschen auf irgendeine Weise zu begrenzen, degradieren oder kategorisieren versuchen. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die ihre Menschenwürde täglich verletzt wissen.

Und wir danken denjenigen, die sich dem sisyphosartigen Kampf gegen den eigenen Körper entziehen, Körpervielfalt sichtbar machen und zelebrieren, sich  krankmachenden Strukturen mutig entgegenstellen, aktiv und laut sind.

Fest steht zugleich jedoch auch: Das bisher nicht ausreichende Handeln der zuständigen politischen Instanzen muss ein Ende haben.

Hier ist der Link zum Instagram-Post:

#fettfeindlichkeitstoppen!

Beratungen zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Therapieplatz

Da die Wartezeiten auf einen Therapieplatz derzeit sehr lang sind (was sich auch zukünftig anscheinend nicht bessern wird, siehe unten), bieten wir die Möglichkeit an, bei uns mit Einzelgesprächen (bis max. 5) die Wartezeit zu überbrücken. Diese Einzelgespräche stellen keine Therapie dar, sind auch kein Ersatz für eine solche; sie sind dazu gedacht, Sie im Alltag zu stabilisieren und Ihnen Handreichungen mitzugeben, mit denen Sie im Alltag schon mal arbeiten können.

Eine weitere Möglichkeit ist die zertifizierte Online-Psychotherapie, die von den Krankenkassen anerkannt ist:

https://minddoc.com/de/de/

 

Suchgebot von Anne Reisig, Corinna Rohr, Lukas Randig, aidable GbR

Mit unserem Projekt aidable bieten wir ein Hilfsmittel an, dass es den Angehörigen von Menschen mit Essstörungen ermöglichen soll, das bestmögliche Umfeld für die Genesung der Betroffenen zu erschaffen. Des Weiteren werden Themen wie Selbstfürsorge & Achtsamkeit beleuchtet.

Aktuell suchen wir nach Eltern, die bereit wären, an der kostenlosen Pilotphase unseres Online-Kurses teilzunehmen. Wir erhoffen uns hierdurch Feedback von den Teilnehmer:innen, damit wir unseren Online-Kurs noch besser an deren Bedürfnisse anpassen können.

Des Weiteren finden Sie hier ein paar Links zu unserer Website, auf der Sie sich gerne ein Bild über unseren Online-Kurs, die Artikel auf unserem Blog und über uns machen können.

 

Termine

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
  Montag
  Dienstag
  Mittwoch
  Donnerstag
  Freitag
1 Samstag
2 Sonntag
7 Freitag
8 Samstag
9 Sonntag
14 Freitag
15 Samstag
16 Sonntag
21 Freitag
22 Samstag
23 Sonntag
28 Freitag
29 Samstag
30 Sonntag
  Dienstag
  Mittwoch
  Donnerstag
  Freitag
  Samstag
  Sonntag

Bitte bachten Sie unsere Informationen zu Corona!

Mehr...